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Anfrage: Stahlbleche, Sondergüten
 
Warmfeste Stähle

Stähle, die bei Temperaturen bis etwa 540°C gute mechanische Eigenschaften (Zeitdehngrenze, Zeitstandfestigkeit, Relaxationswiderstand) unter Langzeitbeanspruchung aufweisen. DIN 17240. (Für höhere Temperaturbeanspruchung: hochwarmfeste Stähle, hitzebeständige Stähle). Nahtlose Stahlrohre aus warmfesten Stählen, Kesselrohre.

Feinkorn[bau]stahl

Bezeichnung für Baustähle mit höherer Streckgrenze und guter Schweißbarkeit. Der Kohlenstoffgehalt dieser Stähle muß dementsprechend weniger als 0,2 % betragen. Legierungselemente, deren Nitride bzw. Carbide erst bei hohen Temperaturen in Lösung gehen, sorgen für ein feines Korn. Das feine Sekundärkorn wird durch Normalglühen oder thermomechanisches Walzen erzielt. Detaillierte Vorschriften für diverse Produkte aus diesen Stahlsorten finden sich z. B. in SEW 083, SEW 085, SEW 092, DIN EN 10 113.
Zur Blech-Kaltumformung gehören Kaltwalzen, Tiefziehen, Drücken, Biegen, Abkanten. Zur Kalt-Massivumformung zählen Kaltfließpressen, Kaltstauchen von Schrauben oder Bolzen, Kalteinsenken, Kaltschmieden, Kaltziehen von Drähten, Recken. Ergibt im Unterschied zur Warmumformung bessere Oberflächen und höhere Maßgenauigkeit.

Kaltzähe Stähle

Stähle, die auch bei tiefen Temperaturen neben ihrer Festigkeit noch ein ausreichendes plastisches Formänderungsvermögen aufweisen. Das wird durch eine bei genau angegebener Temperatur geforderte Mindestkerbschlagarbeit an Charpy-V-Proben definiert. Al-beruhigte (alterungsunempfindliche) Stähle verhalten sich sehr günstig. Mn und besonders Ni verbessern die Kaltzähigkeit. Kaltzähe Stähle werden in der Kältetechnik und im Apparatebau eingesetzt, z. B. für Flüssiggasbehälter, für Anlagen zur Gasgewinnung

Einsatzstahl

sind gemäß DIN 17210 alle Baustähle mit relativ niedrigem C-Gehalt. Sie finden Verwendung für solche Bauteile, deren Randschicht einsatzgehärtet, d.h. vor dem Härten aufgekohlt oder carbonitriert wurde. Einsatzstahl weist dementsprechend eine hohe Härte in der Randschicht auf, der Kern bleibt jedoch weich. Komponenten aus diesen Stählen können auch auf andere Art wärmebehandelt werden. Verwendung für Teile, die gleichzeitig hohem Verschleiß und großen Stoßbelastungen ausgesetzt sind (z. B. Zahnräder).

Vergütungsstahl

Unlegierter oder legierter Baustahl (Qualitäts- und Edelbaustahl), der aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung (ca. 0,25 bis 0,7 % C) zum Vergüten geeignet ist und im vergüteten Zustand hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Zähigkeit aufweist. Hinsichtlich der Schweißeignung von Vergütungsstahl ist zu beachten, daß - infolge des Kohlenstoffgehaltes - mit örtlicher Aufhärtung in der Schweißzone gerechnet werden muß. Daher empfiehlt sich immer ein Vorwärmen. Verwendung für Kurbelwellen, Achsen, Wellen, Pleuelstangen, Bolzen, Schrauben und andere Konstruktionsteile höherer Festigkeit.

Verschleißfester Stahl

Gegenüber mechanischer Abnutzung widerstandsfähiger Stahl. Der Verschleißwiderstand des Stahls wird durch den Gefügeanteil an Martensit und Carbiden bestimmt. Nach ihrer chemischen Zusammensetzung unterscheidet man Werkzeug-, Einsatz- und Vergütungsstähle.

Schiffbaustahl

Speziell für den Schiffbau hergestellter Stahl, der den besonders hohen und wechselhaften Beanspruchungen genügt. Die Zugfestigkeit liegt zwischen 410 bis 500 N/mm2, die Dehnungswerte liegen extrem hoch, das Material muß sich warm und kalt- u. U. auch nach dem Abschrecken -gut biegen bzw. kanten lassen. Der Stahl ist gut schweißbar und unempfindlich gegen Sprödbruch. Seh. wird durch Klassifikationsgesellschaften abgenommen und in Gütegrade A, B, D, E eingeteilt - je nach Beanspruchung und Vorschrift der Klassifikation. Außer Profile und Bleche kommen Schmiedeteile (Wellen) und Stahlguß (Steven, Anker) in Frage.
(EN 10028-2/10028-3/10137-2/10149/10048/10083)
 
Stahlbleche, Sondergüten
 

Folgende Standorte führen dieses Produkt:
Interfer Stahl GmbH, Bremen
Interfer Stahl GmbH, Dortmund
Interfer Stahl GmbH, Frankfurt/Main

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