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Nach Abschluss der 3. Ausbaustufe, die eine
Schließung der vier Eckbereiche umfaßt, weist das 1974
gebaute Westfalenstadion ein zusätzliches Fassungsvermögen
von 15.000 Zuschauern auf.
Für dieses technisch ehrgeizige Projekt, mit dem sich Dortmund
schon jetzt für die Fußball WM 2006 gewappnet hat, hat
die Interfer Rohrunion Neuss-Hafen sämtliche runden Stahlbauhohlprofile
nach EN 10219 für die Dachkonstruktion geliefert. Acht 62 Meter
hohe Pylone, mit insgesamt rund 650 to längsnahtgeschweißten
Rohren aus Material S355 J2 G3 bis hin zur Abmessung 914,0 x 25,4
mm sorgen dafür, dass das Gewicht der Tribünendächer
über die Betonfundamente abgefangen wird. Außerdem hat
Interfer Stahl in Dortmund
432 to Träger (u.a. IPE, HEA und HEB 120 bis 600 und U-Profile
220 bis 300) geliefert, die als Fachwerkbinder im Dach eingesetzt
werden. Ein Tribünendach allein wiegt ca. 3.000 to.
Die Neukonstruktion der Dachaufhängung und damit die Verlegung
der Pylone auf die Außenseite des Stadions wurde erforderlich,
um den Zuschauern in den ausgebauten Ecken ungehinderte Sicht auf
das Spielfeld zu ermöglichen. Die sichtbehindernden Stützen
der alten Konstruktion konnten somit demontiert werden.
Weithin sichtbar - die neuen Wahrzeichen
des Dortmunder Westfalenstadions
Die Pylone - auf ihnen ruht die Last
Rohrsegment 914,0 x 25,4 mm mit angeschweißter
Aufnahmelasche.
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Sports
& Bytes GmbH
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