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Interfer Stahl GmbH, Frankfurt/Main
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Plasma - der vierte Zustand der Materie
Plasma wird oft als der vierte Zustand
der Materie bezeichnet. Gewöhnlich denkt man an drei Aggregatzustände,
nämlich fest, flüssig und gasförmig. Für das am
weitesten verbreitete Element, Wasser, sind diese drei Zustände
Eis, Wasser, Dampf. Der Unterschied zwischen diesen Stadien beruht
auf dem Energiegehalt. Wenn wir dem Eis Energie zuführen, ergibt
sich Wasser.
Wenn wir dem Wasser noch mehr Energie zuführen, bildet sich Wasserdampf.
Bei weiterer Energiezuführung auf ein Gas kann man feststellen,
dass sich seine physikalischen Eigenschaften beträchtlich verändern.
Es entsteht ein heißes Gas aus Ionen, Elektronen und neutralen
Teilchen mit einer hohen elektrischen Leitfähigkeit - Plasma.
Viele der Gesetze des elektrischen Stromflusses durch Metalle lassen
sich auch auf den Plasmalichtbogen anwenden. So steigt etwa der Widerstand
und damit die Temperatur des Plasmastrahles stark an, wenn man seinen
Querschnitt einengt, seinen Stromfluss aber beibehält. Diese
hohe Temperatur des Plasmastrahles zusammen mit seiner kinetischen
Energie nutzt man zum Plasmaschmelzschneiden.
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