Ermittlung des Kohlenstoffäquivalents (CEV)

Bitte geben Sie zur Berechnung des CEV den Anteil der Elemente bis auf max. drei Stellen nach dem Komma an. (Berechnung ohne Gewähr, die angewendete Formel des International Institute of Welding (I.I.W.) ist erst ab einem C-Gehalt von mind. 0,18 % empfohlen).

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Definition C-Äquivalent – Begriff und Formel

Das Kohlenstoffäquivalent ist eine Vergleichsgröße, die etwas über die Schweißbarkeit von Stahl aussagt. Unlegierte Stähle sind bis zu einem Kohlenstoffgehalt von 0,2 % schweißbar. Stahl enthält aber meist noch eine Reihe anderer Legierungselemente, die sich unterschiedlich stark auf die Schweißbarkeit auswirken können.

Daher hat man versucht, eine Formel zu entwickeln, in die der Einfluss dieser Elemente mit eingeht. Aufgrund der Vielzahl von Stählen ist leicht einzusehen, dass es kaum eine einzige Gleichung zur hinreichenden Beschreibung des Problems geben kann. Im Schrifttum finden sich daher auch mehrere Gleichungen. Hier sollen beispielhaft die vom International Institute of Welding (I.I.W.) empfohlene Formel für einen Stahl mit mehr als 0,18 % Kohlenstoff

CEV (%) = %C + %Mn/6 + (%Cu + %Ni)/15 + (%Cr + %Mo + %V)/5

und die Ito-Bessyo Formel für einen Stahl mit weniger als 0,18 % Kohlenstoff

CEV (%) = %C + %Si/30 + (%Mn + %Cu + %Cr)/20 + %Ni/60 + %Mo/15 + %V/10 + 5(%B)

genannt werden.
Das Kohlenstoffäquivalent läßt ebenfalls Aussagen über die Kaltrißempfindlichkeit zu.