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Giebel Kaltwalzwerk GmbH, Iserlohn

Die Giebel Kaltwalzwerk GmbH hat jahrzehntelange Erfahrung in der Erzeugung hochwertiger Bandstähle (Kaltband) und verfügt über eine der modernsten Kaltwalzanlagen. Dünnste Abmessungen, engste Toleranzen und ein Breitenspektrum von bis zu 1.040 mm zeichnen uns aus. Auch zählen elektrolytische Verzinkung und Verzinnung zu den Kernkompetenzen, ebenso wie die Fähigkeit zur Herstellung von oszilliert gewickelten Ringen. Eine Bandentfettung rundet die Fertigungsprozesse ab. Wir sind nach dem Automotive-Standard ISO/TS 16949 zertifiziert.

Standort

Unternehmensgeschichte der Giebel Kaltwalzwerk GmbH

 

Feb. 1932

Gründung der „Giebel & Co. – Verzinnerei, Verzinkerei, Verbleierei“ durch den damals 23 Jahre jungen Ewald Giebel. Der erste Standort der Gesellschaft befindet sich in Henkhausen, wo die Räumlichkeiten einer alten „Alaunsiederei“ und „Druckerei“ angemietet werden. Die erste Produktionsanlage war eine Anlage zur Feuerveredlung nach dem Schmelztauchverfahren.

1934

Erwerb der Räumlichkeiten des zu dieser Zeit stillgelegten und demontierten Kaltwalzwerkes der Firma „Boecker, Lindemann & Co.“ In der oberen Nahmer. Zum 1. Juni 1934 wurde die Produktion dort mit 3 Arbeitern aufgenommen und im Laufe des Jahres das Werk von Henkhausen in die neuen Werkshallen verlagert.

1947

Vergabe eines Bauauftrags an den Architekten Otto de Berger zur Errichtung einer modernen Lackieranlage in auf der grünen Wiese zu erstellenden Produktionshallen. Die Eröffnung des Lackierwerkes erfolgte am 3. Dezember 1947 und legte den Grundstein für die Entwicklung der Firma Ewald Giebel zu einem bedeutenden Veredlungswerk.

1950

Bau der ersten elektrolytischen Verzinnung auf Hohenlimburger Boden in den beengten Räumlichkeiten des Werksgeländes in der Obernahmer.

1956

Aufgrund der beengten Verhältnisse im Tal der Obernahmer, entschloss sich Ewald Giebel, im nahe gelegenen Letmathe, dem sogenannten Ostfeld, ein größeres Industriegelände zu erwerben. Die Grundsteinlegung für das Werk II erfolgte im Jahre 1956.

1957

Inbetriebnahme einer neuen elektrolytischen Verzinnung sowie einer dazugehörigen Lackieranlage. Weitere Hallen mit Anlagen zur Oberflächenveredlung und Adjustage kamen hinzu.

60er Jahre

Ende der 60er Jahre wurde der Eigenbedarf an Kaltband so groß, dass es aufgrund der guten Konjunktur im Kaltwalzsektor nicht möglich war, genügend Vormaterial für die Oberflächenveredlung zu bekommen. Daher wurde die Errichtung eines eigenen Kaltwalzwerkes notwendig. Als Kernstück des Kaltwalzwerkes wurde im Mai 1969 ein Dreifachtandemgerüst von Boecker & Volkenborn in Betrieb genommen. Das Walzgerüst hatte eine max. Walzbreite von 410 mm und konnte dünnste Bandstärken bis 0,07 mm erzeugen.

1972

Errichtung eines gebrauchten Sendzimirwalzwerks mit einer Bandbreite von max. 1000 mm und zur Verarbeitung schwerer Ringgewichte bis zu 20.000 kg.

1979

Erwerb des Hohenlimburger Kaltwalzwerks „Becker, Cramer & Römer GmbH & Co.“. Mit dem 1897 gegründeten Traditionsunternehmen konnte das Kaltbandangebot deutlich erweitert werden, denn die Oeger Firma walzte dickere Bandstärken von 3 – 5 mm, während die Banddicken im Werk Letmathe den Kaltbandbereich von 0,7 – 3 mm abdeckten.

1983

Inbetriebnahme eines Gemeinschaftsunternehmens mit einer Minderheitsbeteiligung von ⅓ der Gesellschaftsanteile in Luxemburg. Produziert wird elektrolytisch verzinktes Feinblech mit einer Breite bis zu 1550 mm und einem Volumen von 200.000 to pro Jahr. Das Material wird in die Automobil-, Haushaltsgeräte-, Elektroindustrie und in die Verpackungstechnik geliefert.

Errichtung eines Hochleistungs-Reversier-Kaltwalzwerkes, Bauart Sendzimir, in Letmathe. Das neue Walzwerk konnte Bandbreiten bis zu 1050 mm walzen und ersetzte das alte Sendzimirwalzwerk aus Frankreich.

1998

Tod des Firmengründers Ewald Giebel und Weitergabe des Unternehmens an die dritte Generation, die geschäftsführenden Gesellschafter Walter Giebel sowie Frederick und Thomas Weldon.

2002

Errichtung einer neuen Hochleistungswalzanlage der Firma Sundwig für Spalt- und Mittelband bis 850 mm Bandbreite und Fertigdicken von 0,10 – 5,00 mm. Das Walzwerk ist ein kombiniertes Quarto- und Mehrrollengerüst für Walzgeschwindigkeiten bis zu 1000 Metern pro Minute.

2005

Übernahme der Geschäftsaktivitäten des Standortes Letmathe der Ewald Giebel GmbH & Co. KG durch die KNAUF INTERFER SE, Essen, zum 01.06.2005.

2012

Inbetriebnahme einer neuen Längsteilanlage der Firma Georg für Breiten bis zu 1250 mm und Dicken zwischen 0,2 – 3,0 mm.

Geschäftsleitung

  • Dr. Stephan Scharfenorth
  • Domenico Marino
  • Bernd Jesorke

Kontakt

Sekretariat

Sonja Scholz
Tel.: +49 2374 56-213
Fax: +49 2374 56-226
sonja.scholz(at)knauf-interfer.de

Vertrieb Inland

Dirk Scholz (Ltg.)
Tel.: +49 2374 56-187
Fax: +49 2374 56-101
dirk.scholz(at)knauf-interfer.de

Christian Brachmann
Tel.: +49 2374 56-215
Fax: +49 2374 56-101
christian.brachmann(at)knauf-interfer.de

Michaela Dielschneider
Tel.: +49 2374 56-218
Fax: +49 2374 56-101
michaela.dielschneider(at)knauf-interfer.de

Silke Franke
Tel.: +49 2374 56-137
Fax: +49 2374 56-101
silke.franke(at)knauf-interfer.de

Stefanie Homburg
Tel.: +49 2374 56-229
Fax: +49 2374 56-101
stefanie.homburg(at)knauf-interfer.de

Vertrieb Export

Özkan Kislik
Tel.: +49 2374 56-127
Fax: +49 2374 56-101
oezkan.kislik(at)knauf-interfer.de

Christian Ritsche
Tel.: +49 2374 56-125
Fax: +49 2374 56-101
christian.ritsche(at)knauf-interfer.de

Dagmar Kemper
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dagmar.kemper(at)knauf-interfer.de

Bettina Großpietsch
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